
Strukturierte Daten, llms.txt und E‑E‑A‑T: die technische Basis, damit die KI deine Website zitiert
Damit eine KI dich versteht und zitiert, muss deine Website ihre Sprache sprechen. Wir gehen die technische Ebene des GEO ohne unnötiges Fachchinesisch durch: Schema, llms.txt, Bot‑Zugang und Vertrauenssignale.
Guter Inhalt ist die Hälfte des GEO. Die andere Hälfte ist Technik: es der Maschine leicht machen zu verstehen, wer du bist und was du sagst. Falls dir noch nicht ganz klar ist, was GEO überhaupt ist, lies zuerst was GEO ist und wie deine Website in KI-Suchmaschinen sichtbar wird; hier geht es um die Ebene, die man nicht sieht. Man muss kein Ingenieur sein, um zu wissen, was man von dem verlangen sollte, der die Website betreut — und genau darum geht es: was jedes Element ist, wozu es dient und wonach du fragen solltest.
Strukturierte Daten: der Maschine sagen, was was ist
Strukturierte Daten (schema.org) sind für Besucher unsichtbarer Code, der Google und KIs unmissverständlich sagt, was jede Sache ist: „das ist ein lokales Unternehmen“, „das ist ein Artikel von X“, „das ist eine häufige Frage mit Antwort“, „das ist eine 5‑Sterne‑Bewertung“. Ein Mensch erfasst den Zusammenhang auf einen Blick, eine Maschine nicht immer. Deine Website sauber mit Schema auszuzeichnen gehört zu dem, was am meisten dabei hilft, korrekt zitiert zu werden — mit deinem Namen, deiner Adresse und deinem Angebot, so wie sie wirklich sind.
Welche Typen sind für einen Betrieb auf Mallorca wichtig? Fast immer LocalBusiness oder die passende Unterart (Restaurant, Dentist, Hotel, RealEstateAgent …) mit Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Einzugsgebiet; Organization mit Logo und Social-Media-Profilen; Article mit Autor und Datum für Blogbeiträge; FAQPage dort, wo es wirklich häufige Fragen gibt; und Product oder Offer, wenn du online verkaufst. Ein Hotel in Sóller und ein Bauunternehmen in Manacor brauchen nicht dieselbe Auszeichnung, aber bei beiden muss sie exakt zu dem passen, was auf der Seite sichtbar ist. Unsichtbare Inhalte auszuzeichnen oder Bewertungen aufzublähen ist der schnellste Weg, dass Google das Ganze ignoriert.
Um das zu prüfen, musst du keinen Code lesen: Der Test für Rich-Suchergebnisse von Google zeigt dir für jede URL, was erkannt wurde und ob es Fehler gibt. Kommt für deine Startseite nichts zurück, weißt du, wo du anfängst.
Zugang für KI-Crawler: wen du hereinlässt
So wie Google seinen Bot hat, hat OpenAI GPTBot, Anthropic ClaudeBot, Perplexity PerplexityBot und so weiter. Wenn du in ihren Antworten auftauchen willst, solltest du sie in der Regel lesen lassen. Gesteuert wird das über die robots.txt, eine Textdatei im Stammverzeichnis deiner Website, die jedem Bot sagt, was er crawlen darf und was nicht.
Das ist eine strategische Entscheidung: hereinlassen, wer dir nützt. Ein Verlag, der von seinen Inhalten lebt, blockiert vielleicht lieber; ein Restaurant, eine Praxis oder ein Immobilienbüro, das empfohlen werden will, gewinnt fast immer, wenn es lesbar ist. Das Problem: Viele Websites blockieren, ohne es zu wissen — ein übereifriges Sicherheits-Plugin, eine von einer anderen Seite kopierte Regel, eine Firewall beim Hoster, die alles außer Google aussperrt. Es lohnt sich, deine robots.txt aufzurufen (deinedomain.com/robots.txt) und beim Verwalter deines Servers nachzufragen, ob auf Hosting-Ebene etwas gesperrt ist.
llms.txt: eine Zusammenfassung deiner Website für die KI
llms.txt ist ein aufkommender Standard: eine Textdatei im Stammverzeichnis deiner Website, die in klarer Sprache zusammenfasst, was du anbietest und welche Seiten wichtig sind — eigens dafür gedacht, dass Sprachmodelle dich schnell verstehen. Das Format ist einfach: der Name des Betriebs, ein, zwei Sätze dazu, was du machst und wo, und eine Liste mit Links zu den wichtigsten Seiten, jeweils mit einer Zeile Beschreibung.
Es ist noch früh, und nicht jede KI liest die Datei — erwarte also keine Wunder. Aber die Umsetzung ist günstig, hat keine Nachteile und bringt dich vor alle, die sie noch nicht kennen. Dazu kommt ein nützlicher Nebeneffekt: Wer in fünf Zeilen aufschreiben muss, was er macht und welche Seiten zählen, merkt oft, dass die eigene Website das gar nicht so klar sagt wie gedacht.
E‑E‑A‑T: Vertrauenssignale, die kein Code sind
E‑E‑A‑T steht für Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauen. Das ist kein Code, das sind Signale. Ein Autor mit Namen und Werdegang, eine echte „Über uns“-Seite, eine physische Adresse, Bewertungen, gut erklärte Projekte. KIs zitieren, genau wie Google, lieber diejenigen, die zeigen, dass sie wissen, wovon sie reden, und dass es ein echtes Unternehmen ist — keine Geisterseite.
Für einen lokalen Betrieb heißt das ganz konkret: Fotos von Team und Räumlichkeiten statt Stockbildern, der Name dessen, der die Artikel schreibt, vollständige Kontaktdaten, die zu deinem Google-Unternehmensprofil passen, ein Impressum mit Firmennamen und echte Projekte, ausführlich beschrieben. Eine Steuerkanzlei in Palma, die erklärt, wer sie führt, seit wann und welche Fälle sie betreut, wirkt auf Google und auf die KI deutlich vertrauenswürdiger als eine mit drei austauschbaren Absätzen.
Das übliche Fundament: Tempo, sauberes HTML, Barrierefreiheit
Über all dem das Übliche: eine schnelle Website mit sauberem, semantischem HTML, die gut lädt und barrierefrei ist. Eine Maschine liest eine gut gebaute Website besser. Das bedeutet: sauber gegliederte Überschriften, Texte, die im HTML stehen und nicht nur in Bildern oder in Skripten, die lange laden, Links, deren Text sagt, wohin sie führen, und Bilder mit Alternativtext.
Das Tempo zählt doppelt: Bots verbringen nur begrenzt Zeit auf jeder Website, Besucher auch. Was das in echten Kunden bedeutet, zeigen wir in warum eine langsame Website dich Kunden kostet.
Typische Fehler, die wir bei Website-Checks finden
Manche Fehler begegnen uns immer wieder. Erstens: ein generisches Schema, das ein Plugin vor Jahren mit inzwischen falschen Daten erzeugt hat — die alte Telefonnummer, die Adresse von vor dem Umzug. Zweitens: KI-Bots blockiert, ohne das je entschieden zu haben. Drittens: mehrsprachige Websites, bei denen die Auszeichnung nur auf Spanisch existiert, obwohl ein guter Teil der Kunden auf Englisch oder Deutsch fragt. Viertens: wichtige Informationen versteckt in PDFs, in per JavaScript nachgeladenen Tabs oder in Bildern mit Text. Und fünftens: keine einzige Seite, die sagt, wer hinter dem Betrieb steht.
Wo du anfängst, wenn deine Website nichts davon hat
Du musst nicht alles auf einmal machen. Eine sinnvolle Reihenfolge: Prüfe zuerst die robots.txt, damit du niemanden aus Versehen aussperrst; zeichne dann den Betrieb mit LocalBusiness und exakten Daten aus; stärke anschließend die Vertrauenssignale auf der Über-uns- und der Kontaktseite; und ergänze zum Schluss die llms.txt sowie die Auszeichnung für Artikel und FAQs. Wenn du wissen willst, wie die KI dich heute sieht, bevor du etwas anfasst, mach den KI-Sichtbarkeitstest.
Bei Teix bauen wir Websites von Anfang an mit dieser Basis — Schema, Performance, Vertrauenssignale —, weil genau das den Inhalt zum Arbeiten bringt, heute bei Google und morgen in der KI. Steht deine Website schon und soll auf den aktuellen Stand, ist das genau unsere Arbeit im Bereich technisches SEO und KI-SEO.
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